Rosemarie Kober, Malerin

in Künstler

Termine mit Rosemarie Kober, Malerin

Ausstellungsprojekt “SÜD meets NORD / NORD meets SÜD”

Veranstaltungszeitraum

30. Oktober 2016 – 13. November 2016

Veranstaltungsort

DROSTEI Kulturzentrum, Pinneberg, Deutschland

“SÜD meets NORD” im November  2016 in Pinneber g bei Hamburg  1. Termin: 30.10. bis 13.11.2015 für die bayerischen Künstler im Kulturzentrum DROSTEI, Pinneberg bei Hamburg 9 ausgewählte, herausragende Künstlerinnen und Künstler aus Bayern präsentieren ihre Kunst im Kulturzentrum DROSTEI

Herbstausstellung BEGEGNUNGEN in der “Galerie ArTTenne – Wangen” Starnberg

Veranstaltungszeitraum

7. September 2014 – 25. Oktober 2014

Veranstaltungsort

Galerie ArTTenne Wangen-Starnberg , Olympiastraße 28, 82319 Starnberg, Deutschland

  “BEGEGNUNGEN“ Herbstausstellung mit sieben zeitgenössischen Künstlern in der Galerie „ArTTenne-Wangen“ 82319 Starnberg, Olympiastr. 28; Vernissage: Sonntag, 07. September 2014  11.30 Uhr; Dauer: Samstag, 25. Oktober 2014; Öffnungszeiten: werktags von 10.00 bis 16.00 Uhr;  Führungen und Verkauf: Samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr; Eintritt

Rosemarie Kober

zeichnet und malt seit ihrer Kindheit. „Leidenschaftlich fasziniert“, wie sie sagt, ist sie von jeher von Menschen und ihren Gesichtern. Daraus entwickelt sich über Jahre ihre spezifische Vorliebe und Profession der Portrait-Zeichnung.

Mit 10 Jahren wird sie im Gymnasium der Schulschwestern am Anger in München eingeschult. Welch ein Glück für sie, dass eine engagierte „Kunstschwester“ die Schülerinnen regelmäßig in Münchner Museen führt und der jungen Rosemarie nicht nur den Blick öffnet für die Kunst der alten Meister sondern auch für den Expressionismus des frühen 20ten Jahrhunderts.

Schließlich wird ihr mit 16 Jahren ein Ölfarbkasten geschenkt – der sie zu Experimenten bei der Gestaltung großer, gewaltiger, expressionistischer Bilder inspiriert.

Zunächst bleibt Ihre Leidenschaft für Zeichnung und Malerei ihr Hobby. Sie erlernt einen Beruf, den sie Bayerischen Staatsministerium der Finanzen ausübt, heiratet schließlich und schenkt zwei Söhnen das Leben.

Bereits 1975 wird sie Mitglied im Gautinger Kunstverein. Ihre professionelle Ausbildung zur Malerin beginnt sie erst 1980 bei Prof. Piettner, dem späteren Leiter der Kunstschule Rosenheim. Ab 1982 absolviert sie regelmäßig Kunstkurse in der Sommerakademie in Neuburg an der Donau. Hier entdeckt sie, durch die Arbeit mit Aquarellfarben, ihre Vorliebe für Motive aus der Natur. Sie lernt die Technik der Radierung bei Thaddäus Siava und entwickelt schließlich den Ehrgeiz und die Neugierde, alle künstlerisch-ästhetischen Ausdrucksformen und Maltechniken eines bildenden Künstlers zu erlernen.

Dazu gehören Arbeiten mit Tusche, Aktmalerei, Vertiefung des Umgangs mit Ölfarben und weiterhin Radierungen. 1982 schließt sie sich auch der Frauen-Künstlergruppe um Veronika Zacharias an und unternimmt mit ihr zahlreiche Kunstreisen. Hier entdeckt sie ihr neues, bis heute gepflegtes Medium, die Malerei mit Acryl. Sie löst sich von der Vorstellung, ausschließlich mit Pinsel zu malen, arbeitet dafür mit Händen und Füssen, presst diese in die frisch aufgetragenen Acrylfarben und entdeckt die großen Chancen, die durch das schnelle trocknen des Materials, sich für sie und ihre Kunst eröffnen. „Acryl eignet sich besser für eine ungeduldige Malerin“ sagt sie. „Meine Emotion, meine Gedanken, meine Träume fließen schnell, dank des kurzen Arbeitsprozess, in den Schaffensprozess ein und werden nicht durch langwierige Trocknungsprozesse z.B. der Ölfarben unterbrochen. So sind meine Bilder authentisch, geben die Stimmung des Augenblicks wider“.

Zumeist arbeitet sie auf Leinwand.

Am Anfang eines Bildes steht für sie das Motiv, dem sie künstlerischen Ausdruck verleihen will, danach erst entscheidet sie sich für den Farbkörper und die Feinheiten der Figurationen.

Die Motive sind entlehnt aus der Natur, immer wieder Steine, Wasser, Bäume, Stimmungen der Jahreszeiten, Landschaften oder Erinnerungen eigener spannender Reiseerfahrungen und – auch das immer wieder – Begegnungen mit Menschen und Städten.

Meistens wählt sie abstrakte Ausdrucksformen, bevorzugt die Verfremdung des Motivs und erzeugt dadurch eine ihr eigene typische, phantasievolle Bildersprache.

Dr. Evamaria Brehm

Kuratorin

Ausstellungsbeteiligungen u.a. in München, Gauting, Gräfelfing, Unterhaching, Starnberg, Kloster Benediktbeuern.

Seit 2007: Jahresausstellungen des Kunstvereins „die Roseninsel“, Starnberg